vierte 24-Stundenübung der Blaulichtjugend

Emplem der Blaulichtjugend


Vom Samstag den 1. bis Sonntag den 2. September 2018 führte die THW-Jugend des Ortsverbandes ZELL/Mosel zusammen mit der Jugendfeuerwehr Sankt Aldegund, mittlerweile zum 4. mal die jährliche 24-Stundenübung durch.
Zum ersten mal konnten wir die Jugend-Rot-Kreuz-Gruppe aus Neef/Bullay und die Jugendfeuerwehr aus Neef in unserem Ortsverband als Teilnehmer herzlich willkommen heißen, so dass wir unserem Ziel, alle Jugendliche der Blaulichtfamilie zusammen üben zu lassen, ein Stück näher gekommen sind.


In die Halle der THW-Einsatzfahrzeuge, wurden die Betten der einzelnen Mannschaften aufgebaut, so dass sie von den 24 Jugendlichen und 12 Betreuern als Schlafraum genutzt werden konnte. So wurden die Räumlichkeiten des Ortsverband Zell zur "Einsatzzentrale" für die nächsten 24 Stunden unsere diesjährigen Gemeinschaftsübung, die größten Teils unter den Herausforderungen nach einem Erdebeben stehen sollten.

Herrichten der Schlafplätze Zunächst muss die Unterkunft für die nächsten 24 Stunden hergerichtet werden

 

Startschuss war pünktlich um 10:00 Uhr am Samstagmorgen.
Nach einer Einführungsrunde in die örtlichen Begebenheiten, stärkten sich die Einsatzkräfte zuerst mal durch ein gemeinsames Frühstück.









Um 11:30 Uhr schrillten zum ersten Mal die Einsatzglocken: Durch ein Erdbeben drohte ein Lagerschuppen auf dem Gelände des THW einzustürzen in dem noch ein verletzter Lagerarbeiter vermutet wird.

Heranbringen der geeigneten Abstützmaterialien Zuerst müssen alle Materialien zum Abstützen herangeschafft ... Rettung aus Lagerschuppen ... um ein Einstürzen des Lagerschuppens zu verhindern und ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Der Lagerarbeiter wurde gefunden. Der Arbeiter wurde gefunden ... Lagerarbeiter wurde gerettet und in Sicherheit gebracht und kann in Sicherheit gebracht werden, ... Lagerarbeiter wurde erstversorgt und in einer Vakuummatratze  dem Notarzt übergeben .. wo er ärztlich versorgt und ins Krankenhaus verbracht  werden kann

Zuerst musste der Schuppen abgestützt werden. Dazu muss das entsprechende Material herangeschaft und an ort und Stelle verbracht werden.

Nach dem Auffinden des eingeklemmten und bewustlosen Lagerarbeiters Bob, ....

... wurde dieser in Sicherheit gebracht,...

..um nach der Erstversorgung durch das Jugendrotkreutz, konnte er dem Notarzt übergeben und ins Krankenhaus transportiert werden.



Um 13:00 Uhr ging die Meldung über einen Fahrzeugbrand auf dem Wohnmobilstellplatz in Zell ein, der sich aber nach dem Erkunden durch die Einsatzkräfte als Fehlalarm herrausstellte.


Währen des Verlegens zurück in die Unterkunft, ging die Meldung ein, dass bei einem Verkehrsunfall in Bullay ein Fußgänger von einem Pkw erfasst wurde und noch unter diesem eingeklemmt ist.

Nach dem Eintreffen der Hilfskräfte galt es beim Zusammenarbeiten der Feuerwehr und dem THW darum diese eingeklemmte Person unter dem Fahrzeug zu befreien und nach der Erstversorgung durch das Rote-Kreuz dem nachalarmierten Notarzt zu weiteren Hilfsmaßnahmen zuzuführen.

Verkehrsunfall Absichern des PKW
Hochheben des Unfall-K f z mittels Scherenspreitzer Mit dem sogenannten Scherenspreitzer wird der Unfallwagen etwas angehoben, ...
...damit der verunfallte Fußgänger befreit werden ... Nach dem Herausziehen unter dem Fahrzeug, wird der Verunfallte ersversorgt.
...und erstversorgt werden kann. Anschließend wird er zur weiteren ärztlichen Versorgung vom Notarztwagen ins nahegelegene Krankenhaus verbracht.

Zuerst wurde aus Gründen der Eigensicherung die Strasse abgesperrt und das Fahrzeug vom THW gegen unbabsichtig-tes Wegrollen gesichert, während sich die Kräfte der Jugendfeuerwehren NEEF und SANKT ALDEGUND um eine Löschwasserversorgung kümmerte.

Nun konnte das Unfall-KFZ mit einem Scherenspreitzer angehoben werden, ...

...damit der verunfallte Fußgänger unter diesem hervorgezogen...

...und ärztlich versorgt werden konnte.

  Zum stabilen Transport wird der verunfallte Fußgänger in einer Vakuummatratze fixiert so dass ihn der Notarzt  im  Rettungswagen ins Krankenhaus verbringen kann. Zum stabilen Transport wird der verunfallte Fußgänger in einer Vakuummatratze fixiert so dass ihn der Notarzt im Rettungswagen ins Krankenhaus verbringen kann. Zum stabilen Transport wird der verunfallte Fußgänger in einer Vakuummatratze fixiert so dass ihn der Notarzt im Rettungswagen ins Krankenhaus verbringen kann.  
 

Zum stabilen Transport wird der verunfallte Fußgänger in einer Vakuummatratze fixiert so dass ihn der Notarzt im Rettungswagen ins Krankenhaus verbringen kann.

Der unter Schock stehende Fahrer des Unfallwagens konnte , nach dem er vom Notarzt durchgecheckt wurde wieder nach hause gefahren werden.


Pünktlich um 18:00 Uhr startete dann unsere Showübung auf dem THW-Gelände, an der sich Eltern und geladene Gäste einen Einblick in die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen verschaffen konnten. Hier zeigte sich eindrucksvoll, dass man Hand-in-Hand gut und sicher miteinander arbeiten kann, als es darum ging eine verletzte Person mit Hilfe eines Leiterhebels aus dem ersten Stockwerk eines Gerüstes zu retten um sie zu weiteren Hilfemaßnahmen der Rettungskette zuzuführen.


Rettung mittels Leieterhebel Bei der Rettung mittels Leiterhebel, kann man die verletzte Person in einem Schleifkorb waagerecht aus einem Haus oder dergleichen retten, wenn z.B. das Treppenhaus zu eng, verschüttet, oder aus sonstigen Gründen nicht begehbar wäre.

Bei der Rettung mittels Leiterhebel, kann man die verletzte Person in einem Schleifkorb waagerecht aus einem Haus oder dergleichen retten, wenn z.B. das Treppenhaus zu eng, verschüttet, oder aus sonstigen Gründen nicht begehbar wäre.

Bei der Rettung mittels Leiterhebel, kann man die verletzte Person in einem Schleifkorb waagerecht aus einem Haus oder dergleichen retten, wenn z.B. das Treppenhaus zu eng, verschüttet, oder aus sonstigen Gründen nicht begehbar wäre.

Zur Stärkung gibt es leckeres vom Grill Zum Abend gibt es Leckeres vom Grill.

Nach dem Rückbau und Herstellen der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge, gab es Leckeres vom Grill, welches von dem Ortsbeauftragten des THW-ZELL, Thorsten Treis fachmännisch zubereiten wurde.


Um 21:00 Uhr ging auch schon wieder die Alarmglocke für die Feuerwehren aus St.Aldegund und Neef, sowie für das Rote-Kreuz.:

Gemeldet war ein Fahrzeugbrand in einem Weinberggelände in St.Aldegund. Weil eine verletzte Person involviert war, wurde das DRK ebenfalls mitalarmiert. Aufgrund der anbrechenden Dunkelheit, wurde das THW Zell nachalarmiert, um die Einsatzstelle auszuleuchten.


 

Nach einer Wanderung im Kaimter Forst, kam ein Wanderer nicht in seiner Unterkunft zurück. So mussten drei Suchtrupps zusammengestellt werden, um die herzkranke Person in dem vom Erdbeben sehr stark in Mitleidenschaft gezogenen Waldstück zeitnah wieder zu finden. Eine Gruppe fand die Person sehr schnell und konnte mit Hilfe der Rettungskarte und den herausgefundenen Koordinaten schnell wirksame Hilfe hinzuziehen, so das der Einsatz nach kurzer Zeit beendet werden konnte.



Als um 4:06 Uhr der Alarm wieder ertönte hieß es:“Brandeinsatz in Neef, Tunnelbaustelle“. Durch die örtliche Gegebenheit musste eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken aufgebaut werden. Hier wurden die Feuerwehren wieder durch das THW Zell mit Licht, sowie durch das DRK als Versorgungsein-heit und mit dem Bau eines Versorgungsplatzes unterstützt.

provisorisches Pufferbecken

Als Pufferung der Löschwaserversorgung musste ein provisorisches Zwischenbecken mittels der vier Steckleitern und einer Plane gebaut werden.

 

Besondere Brisanz erhielt das Ganze noch, weil in der Nähe des Brandherdes eine unbekannte Menge an Sprengstoff in einem Gebäude gelagert wurde. Darum musste mit Hilfe eines Hydroschildes ein Funkenflug auf das Gebäude und unter Verwendung eines provisorischen Löschmonitors ein Ansteigen der Temperatur im Innern des Lagerraumes verhindert werden.

Zur Pufferung der Löschmittelversorgung musste ein provisorisches Zwischenbecken hergestellt werden.

Gegen 7:00 Uhr war bei allen Beteiligten die Müdigkeit in den Gesichtern zu sehen. Nach der Rückverlegung in den Bereitstellungsraum nach Zell/Barl in die THW Unterkunft, konnten sich alle Beteiligten mit einem Frühstück stärken. Nachdem alle Feldbetten abgebaut, die Materialien auf Vollzähligkeit überprüft worden waren hieß es dann um 10:00 Uhr nach einer letzten Besprechung: ÜBUNG-ENDE.


Herzlich bedanken möchten wir uns bei Katja Lange, welche die insgesamt 24 Jugendliche und 12 Betreuer als „Küchenfee“ super unterstützt hat!
Natürlich auch bei allen Jugendlichen und Betreuern, die durch das Üben in den letzten Monaten zu einem guten Gelingen der vierten Ausgabe der 24-Stunden-Übung der Blaulichtjugend beigetragen haben.

Wir möchten uns allerdings auch bei denen entschuldigen, die wir eventuell durch diese Übungen belästigt haben sollten. Üben schafft aber Sicherheit im Handeln, und diese Sicherheit kann eines Tages auch Ihr Leben oder das Ihrer Angehörigen retten, oder Leiden mindern. Niemand fährt zum Spaß mit Martinslicht und Blaulicht, aber auch das muss aus vielseitigen Gründen geübt werden.

Alle eingesetzten Helfer freuen sich auf die nächste 24-Stundenübung der Blaulichtjugend

Wir danken allen Trägerorganisationen, dem THW - Ortsverband ZELL/ MOSEL,
dem deutschen roten Kreuz - Ortsverband BULLAY und der Verbandsgemeinde ZELL/ MOSEL,
dass sie uns diese Übung ermöglicht haben.


Zuerst wurde aus Gründen der Eigensicherung die Strasse abgesperrt und das Fahrzeug vom THW gegen unbabsichtigtes Wegrollen gesichert, während sich die Kräfte der Jugendfeuerwehren NEEF und SANKT ALDEGUND um eine Löschwasserversorgung kümmerte.
Das gesamte Team der BLAULICHTJUGEND 2018